Arteriosklerose

Arteriosklerose wird umgangssprachlich auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Dieser Ausdruck führt aber auf eine falsche Fährte. Die Arterien verkalken nicht, sondern werden durch Ablagerungen (vor allem aus Fettbestandteilen im Blut) verengt. Das führt zu Durchblutungsstörungen in den Bereichen, die von der betroffenen Arterie versorgt werden. Die Folge sind beispielsweise Schmerzen und Funktionseinschränkungen in den Beinen. Besonders gefürchtet sind Herzinfarkt und Schlaganfall. Sie werden durch Arteriosklerose begünstigt, weil die verengten Gefäße leicht durch ein Blutgerinnsel verstopft werden können.

Symptome

Arteriosklerose
  • Durchblutungsstörungen der Beine wie Schaufensterkrankheit
  • Raucherbein
  • erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall

Ursachen

Ablagerung von Blutbestandteilen in der Arterie

Behandlung

  • durchblutungsfördernde, blutdrucksenkende oder blutverdünnende Medikamente
  • Medikamente gegen erhöhten Cholesterinspiegel oder erhöhte Konzentration von Blutfetten
  • operative Verfahren wie Stent oder Bypass

Selbsthilfe bei Arteriosklerose

  • frei verkäufliche Medikamente zur Verbesserung der Durchblutung (Ginkgo, Omega-3-Fettsäuren, Acetylsalicylsäure - ASS)
  • fettarme Ernährung, viel Bewegung und Rauchverzicht

Vorbeugung

  • gesunde Lebensweise mit abwechslungsreicher, fettarmer Ernährung, viel Bewegung und mäßigem Konsum von Genussmitteln wie Alkohol oder Tabak
  • Anwendung von Entspannungstechniken, um Stress und Überforderung zu vermeiden

Wann zum Arzt?

  • bei jedem Verdacht auf eine Durchblutungsstörung
  • bei Schmerzen in den Beinen
  • bei blassem, kaltem und schmerzhaftem Bein oder Arm

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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