Besenreiser

Besenreiser – vor allem für Frauen ein Ärgernis, wenn sie Bein zeigen wollen. Die sich meist strichdünn abzeichnenden oberflächlichen Venen und Geflechte zählen zu den Venenbeschwerden. Echte Beschwerden machen sie in der Regel aber nicht. Besenreiser sind vor allem ein kosmetisches Problem. Allerdings deuten Besenreiser auch auf eine Venenschwäche. Krampfadern, schwere Beine oder Venenentzündungen könnten der nächste Schritt sein. Insofern bieten sich Besenreiser als Alarmsignal dafür an, die Venengesundheit gezielt zu stärken.

Symptome

Besenreiser
  • Venen sichtbar als feine dunkelblaue Striche und rötliche Flecke oder bläulich-rote Netzwerke
  • vor allem an Unterschenkelinnenseiten, Fußknöcheln, Knien und Oberschenkeln

Ursachen

  • Bindegewebsschwäche
  • erbliche Veranlagung
  • hormonelle Einflüsse (Östrogen-Überschuss)
  • Übergewicht und Bewegungsmangel
  • lange Unbeweglichkeit der Beine (Reisen)

Behandlung

Verödung von Besenreisern durch Medikamente oder Lasertherapie

Selbsthilfe und Vorbeugung

  • abwechslungsreiche Ernährung
  • regelmäßige Bewegung
  • gezielte Venengymnastik
  • Kompressionsstrümpfe auf Reisen
  • Aufgüsse, Cremes oder Umschläge sowie Kapseln mit rotem Weinlaub oder Rosskastanienextrakt

Wann zum Arzt?

  • in der Regel keine ärztliche Behandlung von Besenreisern notwendig
  • wenn Besenreiser kosmetisch stören
  • um weiteren Venenbeschwerden vorzubeugen

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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