Borderline

Borderline (engl. Grenzlinie) ist eine psychiatrische Erkrankung. Von Borderline Betroffene leiden häufig an extremen Stimmungsschwankungen und impulsivem Verhalten, sie verletzen sich selbst und können ihre Gefühle nur schwer kontrollieren. Zudem sind Betroffene kaum in der Lage, Emotionen zu spüren. Wut, Ärger, Trauer – aber auch Freude – übermannen sie völlig, Borderliner reagieren teils sogar mit heftigsten Aggressionen auf Nichtigkeiten. Doch Borderline-Patienten kann geholfen werden. Mit einem individuell angepassten Therapieprogramm stehen die Chancen nicht schlecht, das Verhalten besser in den Griff zu bekommen. Am aussichtsreichsten gelten stationäre Behandlungen in speziellen Fachkliniken.

Symptome

Borderline
  • Übermannung von Gefühlen
  • aggressive Reaktionen wegen Nichtigkeiten
  • selbstverletzendes Verhalten wie Ritzen oder Verbrennungen der Haut
  • extrem selbstgefährdendes Verhalten (wie rasen, Alkohol- und Drogenmissbrauch)

Ursachen

  • nicht geklärt
  • genetische Komponente wahrscheinlich
  • als Risikofaktor gelten unter anderem Vernachlässigung oder Missbrauch in jungen Jahren, familiärer Leistungs- und Erfolgsdruck sowie mangelndes Selbstbewusstsein

Borderline-Therapie

  • möglichst stationär, ambulante Therapie jedoch möglich
  • Verhaltenstherapie
  • Selbstverpflichtung (hilfreich sind Therapiegruppen)
  • Symptomtagebücher oder Notfallkoffer (Alternativkoffer) anlegen
  • Verhaltensanalysen, Emotionsmanagement und soziales Kompetenztraining

Wann zum Arzt?

  • So früh wie möglich bei Verdacht auf Borderline.
  • Sofort bei selbstverletzendem Verhalten oder Selbsttötungsabsichten

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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