Calciummangel

Ein Calciummangel (Kalziummangel bzw. Hypokalzämie) entsteht vor allem bei einseitiger Ernährung, bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft oder Wachstum), durch bestimmte Erkrankungen sowie als Nebenwirkung von Medikamenten. Da Calcium an einer Vielzahl von Prozessen im Organismus beteiligt ist, sind auch die Symptome von Calciummangel entsprechend vielfältig. Bei gesunden Menschen lässt sich der Calciumbedarf vor allem durch den Verzehr von Milch und Milchprodukten decken. Ist das nicht möglich, kann Calcium auch als Nahrungsergänzungsmittel oder Medikament gegeben werden. Die empfohlene Zufuhr beträgt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung pro Tag etwa 1000 mg Calcium.

Symptome

Laktoseintoleranz
  • gestörter Aufbau von Knochen, Haaren und Zähnen
  • Störungen der Muskel- und Nerventätigkeit (Missempfindungen auf der Haut, Muskelkrämpfe)
  • verminderte Blutgerinnung
  • erhöhte Allergie- und Entzündungsbereitschaft
  • Verdauungsstörungen und Durchfall
  • Herzkreislaufbeschwerden, vor allem Herzrhythmusstörungen
  • Sehverschlechterungen oder Linsentrübung (Grauer Star)
  • Stimmungsschwankungen, Erschöpfung und psychische Störungen

Ursachen

  • einseitige Ernährung ohne Milch und Milchprodukte
  • erhöhter Bedarf bei Schwangeren, Stillenden und im Wachstum
  • Vitamin D-Mangel
  • Erkrankungen und Nebenwirkung von Medikamenten

Behandlung

  • Gabe von calciumhaltigen Medikamenten
  • Therapie von Aufnahme-Störungen

Selbsthilfe

  • Verzehr von Milch- und Milchprodukten
  • Einnahme von calciumhaltigen frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln bzw. Medikamenten (vorzugsweise in Absprache mit dem Arzt)
  • Hinweis: Calciumüberschuss kann beispielsweise Übelkeit, aber auch Depressionen auslösen

Wann sollten Sie zum Arzt?

  • bei unerklärlicher Müdigkeit und Erschöpfung
  • Missempfindungen auf der Haut, Muskelkrämpfen und Herzstolpern
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Rehakliniken im Bereich Calciummangel