Chronic Fatigue Syndrom (CFS)

CFS steht für Chronic Fatigue Syndrom. Übersetzen lässt sich das am besten mit Chronisches Müdigkeitssyndrom. Das CFS wird in vereinfachenden Artikeln immer mal wieder als ständige Müdigkeit oder Erschöpfung beschrieben. Tatsächlich ist es aber mehr: CFS geht nicht nur mit Müdigkeit einher, sondern auch mit Schmerzen und Fieber oder sogar psychischen Erkrankungen wie Depressionen. Bei der Suche nach der Ursache des Chronic Fatigue Syndroms tappen die Forscher noch immer im Dunkeln. Auch deshalb ist eine ursächliche Behandlung von CFS nicht möglich.

Symptome

Chronic Fatigue Syndrom (CFS)
  • oft grippeähnliche Beschwerden, die zuweilen jahrelang bleiben
  • bleierne Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Lymphknotenschwellungen
  • Mandelschwellungen
  • Fieber
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
  • Depressionen

Ursachen

  • nicht bekannt
  • Störung des Immunsystems vermutet
  • Zusammenhang mit Depressionen und Angststörungen als Ursache nicht belegt

Behandlung

Linderung der Symptome, also beispielsweise Schmerzmittel gegen Schmerzen, Entspannungs- und Beruhigungsmittel bei Schlafstörungen oder Antidepressiva

Selbsthilfe

  • Belastungen an die individuelle Leistungskurve anpassen
  • Elektrolyt- und Vitamin-Mangelzustände ausgleichen
  • Besuch von Selbsthilfegruppen

Vorbeugung

Eine gezielte Vorbeugung gegen CFS ist nicht bekannt

Wann sollten Sie zum Arzt?

  • grundsätzlich bei Krankheitsgefühl ohne als harmlos erkennbare Ursache
  • bei wochenlanger Müdigkeit und dem Gefühl, über längere Zeit immer weniger leistungsfähig zu sein

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

  • Teilen
  • Teilen
  • Teilen
  • BookmarkMerken
  • Drucken
  • Empfehlen

Rehakliniken im Bereich Chronic Fatigue Syndrom (CFS)