Demenz

Als Demenz wird ein Verlust an bereits vorhandenen Gehirnfunktionen bezeichnet, z. B. des Denkvermögens (Kognition), des Kurzzeitgedächtnis, der Sprache und auch der Motorik. Betroffene vergessen bereits Gelerntes, auch können Sie kein neues Wissen dazu lernen. Häufigster Vertreter der Demenzerkrankungen ist die Alzheimer-Krankheit. Es gibt auch Demenzen, die gefäßbedingt – also vasculär – entstehen und sogenannte Mischformen. Demenz ist bis heute nicht heilbar, allenfalls kann der Verlauf der Erkrankung aufgehalten werden. Je früher eine Demenz erkannt wird, umso besser stehen die Chancen, den Erkrankungsverlauf günstig zu beeinflussen.

Symptome

Demenz
  • zunehmende Vergesslichkeit
  • Unfähigkeit, bekannte Gegenstände zu erkennen (Agnosie)
  • Störung der Sprache (Aphasie)
  • beeinträchtigte Fähigkeit, motorische Aktivitäten auszuführen (Apraxie)
  • Störung im Planen, Organisieren und Einhalten einer Reihenfolge (dysexekutives Syndrom)

Ursachen

  • hohes Alter, vor allem bei Frauen
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn, oft begünstigt durch Bluthochdruck, Diabetes, Schlagabfall oder Übergewicht
  • Depressionen gilt als Risikofaktor

Therapie

  • Medikamente, die die Demenzerkrankung verzögern und die Symptome etwas lindern (sogenannte Antidementiva)
  • Verhaltens-, Kunst- und Kreativtherapien
  • Gedächtnistraining
  • aktivierende Maßnahmen, um die oft apathischen Menschen anzuregen

Wann sollten Sie zum Arzt?

bei zunehmender Vergesslichkeit oder anderen geistigen Auffälligkeiten sowie körperlichen Symptomen

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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