Heuschnupfen

Bei Heuschnupfen tränen die Augen, jucken und brennen, zudem läuft die Nase, sobald man ins Freie tritt. Diese Beschwerden entstehen, weil das körpereigene Abwehrsystem überschießend auf normalerweise harmlose Pollen von Blüten, Bäumen oder Gräsern reagiert. Sobald der Auslöser erkannt wurde, sollten Betroffene ihn meiden. Desweiteren gibt es Medikamente und Maßnahmen, um die Beschwerden zu lindern. Mit einer Hyposensibilisierung ist es sogar möglich, ganz von Heuschnupfen geheilt zu werden.

Symptome

Heuschnupfen
  • laufende, juckende und brennende Nase, Nießen
  • geschwollene, tränende und juckende Augen

Ursachen

  • überschießende Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems gegen Blütenpollen Bäume, Getreide oder Gräser

Behandlung

  • Allergen meiden
  • Antihistaminika wie Cetirizin, Levocetirizin, Loratadin oder Fexofenadin
  • Glukokortikoide (Kortison) wie Flunisolid, Budesonid, Mometason und Fluticason
  • Sympathomimetika wie Naphazolin, Tetryzolin, Tramazolin, Xylometazolin, Oxymetazolin und Phenylephrin
  • Spezifische Immuntherapie (SIT) und Gräserimpftablette, um das Abwehrsystem zu sensibilisieren

Heuschnupfen vorbeugen

  • Calciumtabletten sowie Nasensprays, Augentropfen oder Inhalate mit Cromoglicinsäure
  • homöopathische Mittel mit Luffa, Pfahlrohr oder Indischem Lungenkraut (Wirkung bislang nicht belegt)
  • Pollenvorhersage beachten
  • bei Pollenflug im Haus bleiben
  • morgens Türen und Fenster während der Pollenflugsaison geschlossen halten
  • vor dem Schlafengehen täglich Haare waschen, um Pollen zu entfernen
  • Urlaub in pollenfreien Zonen verbringen

Wann sollten Sie zum Arzt?

  • bei den ersten Anzeichen von Heuschnupfen

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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