Darmerkrankungen

Stress, eine ungesunde Lebensweise und unzureichende oder falsche Ernährung wirken sich nachhaltig negativ auf unsere Darmgesundheit aus. HIer erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Darmerkrankungen.

Achalasie

Achalasie

Bei Achalasie handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die Speiseröhre im Bereich des unteren Ösophagus-Sphinkters dauerhaft oder immer wiederkehrend verkrampft. Typische Symptome sind Sodbrennen und Schluckstörungen, die oft auch den Schlaf erheblich stören. Die beste Behandlungsmethode bei Achalasie ist eine Operation des Mageneingangs. Es gibt aber auch medikamentöse Therapien, die allerdings von zahlreichen Nebenwirkungen begleitet sind.

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa ist wie Morbus Crohn eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, in diesem Fall des Dickdarms. Colitis ulcerosa verläuft meist in Schüben. Wie und warum die Erkrankung entsteht, ist nicht geklärt. Auch der Verlauf der Erkrankung stellt die Medizin immer wieder vor Überraschungen, denn Colitis ulcerosa verläuft individuell sehr verschieden.

Darmflora

Darmflora

Im menschlichen Darm siedeln bis zu 100 Millionen Bakterien aus mehreren 1000 Arten. Diese Gesamtheit dieser Mikroorganismen wird als Darmflora bezeichnet. Der Begriff Flora geht darauf zurück, dass Bakterien einst zu den Pflanzen (lateinisch Flora) gezählt wurden. Die Darmflora ist an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt.

Darmkrebs

Darmkrebs

Darmkrebs ist eine bösartige Erkrankung, die jeden Darmabschnitt betreffen kann. Am häufigsten sind der Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) und der Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom), Krebs im Dünndarm tritt nur sehr selten auf. In den meisten Fällen entwickelt sich Darmkrebs aus gutartigen Darmpolypen. Das Darmkrebsrisiko steigt mit zunehmendem Alter. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen enorm wichtig.

Morbus Crohn

Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronische entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betreffen kann. Häufig verläuft Morbus Crohn in Schüben. Bei einem akuten Schub kommt es vor allem zu wässrigen Durchfällen, die häufig mit einem schweren Krankheitsgefühl und Übelkeit sowie Erbrechen verbunden sind.

Reizdarm

Reizdarm

Der Begriff Reizdarm ist weit verbreitet. Er beschreibt eine Reihe von Störungen der Verdauung ohne erkennbare Ursache. Mediziner bezeichnen den Reizdarm als Reizdarmsyndrom, Colon irritabile oder Reizkolon. Typische Beschwerden sind Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall sowie Verstopfung.

Verstopfung

Verstopfung

Verstopfung macht bewusst, wie angenehm es ist, wenn es geht. Eine geregelte Verdauung gehört für die meisten Menschen glücklicherweise zum Alltag. Von Verstopfung oder Obstipation sprechen Mediziner bei weniger als 3 Mal Stuhlgang in der Woche. Hält dieser Zustand über Wochen an, ist von chronischer Verstopfung die Rede. Verstopfung geht mit einer Vielzahl von Symptomen einher.

Zwölffingerdarmgeschwür

Zwölffingerdarmgeschwür

Zwölffingerdarmgeschwüre sind 4 Mal häufiger als Magengeschwüre, aber in der Öffentlichkeit als Erkrankung des Magen-Darm-Bereichs kaum geläufig. Tatsächlich unterscheiden sich die beiden Erkrankungen bei den spürbaren Symptomen kaum. Beim Magengeschwür gehen Schmerzen, Erbrechen oder Übelkeit direkt vom Magen aus. Beim Zwölffingerdarmgeschwür ist der unmittelbar an den Magen grenzende Darmabschnitt betroffen.

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