Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Hoher und niedriger Blutdruck sowie Schwindel sind weitverbreitete Kreislaufprobleme. In jedem Fall sollten Kreislaufprobleme ärztlich untersucht werden. Ob und wann aber Bluthochdruck (Hypertonie) oder niedriger Blutdruck eine medikamentöse Dauerbehandlung erfordern, ist zuweilen sogar unter Experten umstritten. Einigkeit herrscht darüber, dass zu hoher Blutdruck langfristig Nachteile mit sich bringt.

Angina pectoris

Angina pectoris

Als Angina pectoris (Stenokardie) werden Brustengebeschwerden bezeichnet. Diese treten häufig zusammen mit einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) auf. Mediziner unterscheiden die instabile oder Ruheangina sowie die stabile, belastungsabhängige Angina pectoris. Jede neu auftretende Angina pectoris muss ärztlich abgeklärt werden. Denn Brustenge kann immer auch ein Anzeichen eines Herzinfarktes sein.

Arteriosklerose

Arteriosklerose

Arteriosklerose wird umgangssprachlich auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Dieser Ausdruck führt aber auf eine falsche Fährte. Die Arterien verkalken nicht, sondern werden durch Ablagerungen (vor allem aus Fettbestandteilen im Blut) verengt. Das führt zu Durchblutungsstörungen in den Bereichen, die von der betroffenen Arterie versorgt werden.

Herzinfarkt

Herzinfarkt

Als Herzinfarkt wird das Absterben von Herzmuskelgewebe bezeichnet. Ursache ist ein Verschluss von Herzkranzgefäßen, die das Herzmuskelgewebe versorgen. Die Auslöser eines solchen Verschlusses sind vielfältig. Ein Herzinfarkt ist auch heute noch ein ernst zunehmendes Ereignis, das eine schnelle Therapie erfordert. Ansonsten kann es zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen. Bei rechtzeitiger Behandlung hingegen sind die Heilungsaussichten gut.

Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen

Bei Herzrhythmusstörungen (medizinische Bezeichnung: Arrhythmie) schlägt das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig mit Pausen oder Aussetzern. Mediziner unterscheiden Herzrhythmusstörungen nach ihrem Ursprung und nach ihrer Ursache.

Herzschwäche

Herzschwäche

Herzinsuffizienz oder Herzmuskelschwäche ist eine Herzerkrankung, die üblicherweise mit einer verminderten Pumpleistung einhergeht. Seltener kann sich das Herz nicht genügend mit Blut füllen, dementsprechend pumpt es zwar stärker, aber weniger Blut als nötig, in den Körper. Eine Herzinsuffizienz kann sich akut entwickeln oder über viele Jahre entstehen.

Hypertonie

Hypertonie

Als Hypertonie wird eine Erkrankung bezeichnet, die mit einem erhöhten Druck in den arteriellen Blutgefäßen einhergeht. Grenzwerte für Hypertonie sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO ein systolischer Druck ab 140 mm Hg und ein diastolischer Druck ab 90 mm Hg, also ab 140/90 mm Hg (gesprochen 140 zu 90). Sehr häufig kann für Bluthochdruck keine Ursache ermittelt werden.

Koronare Herzkrankheit

Koronare Herzkrankheit

Als koronare Herzkrankheit (KHK) wird eine Erkrankung der Herzkranzgefäße bezeichnet. Dabei sind die Herzkranzgefäße üblicherweise durch Ablagerungen verengt. Demzufolge wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, Brustenge-Beschwerden und Herzschmerzen sind die Folge. Im schlimmsten Fall kommt es zum Herzinfarkt. Daher ist es wichtig, KHK schon frühzeitig vorzubeugen und eine bestehende KHK rechtzeitig zu behandeln.

Niedriger Blutdruck

Niedriger Blutdruck

Kalte Füße und Hände, Schwindel nach Lagewechsel und Müdigkeitsgefühle – das sind einige der typischen Symptome von niedrigem Blutdruck. Oft macht sich die Hypotonie aber überhaupt nicht bemerkbar. Von Risikogruppen abgesehen ist eine Behandlung von niedrigem Blutdruck aus medizinischer Sicht häufig nicht notwendig.

periphere arterielle Verschlusskrankheit

periphere arterielle Verschlusskrankheit

paVK ist die Abkürzung für periphere arterielle Verschlusskrankheit. Diese Erkrankung gehört zur Gruppe der arteriellen Durchblutungsstörungen. Von paVK sind in den meisten Fällen die Beine, nur selten die Arme betroffen. In Deutschland leiden etwa 4,5 Millionen Menschen an dieser Erkrankung.

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