Magen & Darm

Magenbeschwerden mit Erbrechen und Übelkeit sind häufig und meistens auf einfache Ursachen wie zu viel Essen, einen Kater oder Infektionen wie eine Magen-Darm-Grippe zurückzuführen. Über längere Zeit entwickeln sich Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre, die ernste Magenbeschwerden verursachen.

Achalasie

Achalasie

Bei Achalasie handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die Speiseröhre im Bereich des unteren Ösophagus-Sphinkters dauerhaft oder immer wiederkehrend verkrampft. Typische Symptome sind Sodbrennen und Schluckstörungen, die oft auch den Schlaf erheblich stören. Die beste Behandlungsmethode bei Achalasie ist eine Operation des Mageneingangs. Es gibt aber auch medikamentöse Therapien, die allerdings von zahlreichen Nebenwirkungen begleitet sind.

Azidose

Azidose

Azidose ist die medizinisch korrekte Bezeichnung für Übersäuerung. Damit ist jedoch nicht die – meist ernährungsbedingte - Übersäuerung gemeint, die in den vergangenen Jahren vor allem in der Naturheilkunde zu einer vielfach gestellten Diagnose geworden ist. Vielmehr ist die echte Azidose eine lebensbedrohliche Entgleisung des Säure-Basen-Haushaltes, die einer intensivstationären Behandlung bedarf.

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine ernstzunehmende bösartige Erkrankung des Bauchspeicheldrüsengewebes. Der Krebs entsteht meist in dem Teil der Bauchspeicheldrüse, der Verdauungsenzyme produziert (sog. exokriner Teil), seltener ist der insulinproduzierende Teil (sog. endokriner Teil) betroffen. Bauchspeicheldrüsenkrebs sollte möglichst früh erkannt und therapiert werden. Nur dann kann man von guten Heilungschancen ausgehen.

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa ist wie Morbus Crohn eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, in diesem Fall des Dickdarms. Colitis ulcerosa verläuft meist in Schüben. Wie und warum die Erkrankung entsteht, ist nicht geklärt. Auch der Verlauf der Erkrankung stellt die Medizin immer wieder vor Überraschungen, denn Colitis ulcerosa verläuft individuell sehr verschieden.

Darmflora

Darmflora

Im menschlichen Darm siedeln bis zu 100 Millionen Bakterien aus mehreren 1000 Arten. Diese Gesamtheit dieser Mikroorganismen wird als Darmflora bezeichnet. Der Begriff Flora geht darauf zurück, dass Bakterien einst zu den Pflanzen (lateinisch Flora) gezählt wurden. Die Darmflora ist an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt.

Darmkrebs

Darmkrebs

Darmkrebs ist eine bösartige Erkrankung, die jeden Darmabschnitt betreffen kann. Am häufigsten sind der Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) und der Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom), Krebs im Dünndarm tritt nur sehr selten auf. In den meisten Fällen entwickelt sich Darmkrebs aus gutartigen Darmpolypen. Das Darmkrebsrisiko steigt mit zunehmendem Alter. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen enorm wichtig.

Gastritis

Gastritis

Gastritis ist eine akute oder chronische Entzündung der Magenschleimhaut. Die Magenschleimhaut schützt die Magenwand vor der aggressiven Magensäure. Bei einer Gastritis ist dieser Schutz gefährdet. Mögliche Folgen sind Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre.

Magengeschwür

Magengeschwür

Magengeschwüre sind geschwürartige Veränderungen der Magenwand. Wiederkehrende Magengeschwüre werden als Ulcuskrankheit bezeichnet. Magengeschwüre entstehen, wenn die schützende Magenschleimhaut geschädigt ist und die Magensäure das Gewebe der Magenwand angreifen kann.

Morbus Crohn

Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronische entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betreffen kann. Häufig verläuft Morbus Crohn in Schüben. Bei einem akuten Schub kommt es vor allem zu wässrigen Durchfällen, die häufig mit einem schweren Krankheitsgefühl und Übelkeit sowie Erbrechen verbunden sind.

Pankreatitis, akut

Pankreatitis, akut

Bei einer akuten Pankreatitis ist die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) entzündlich verändert. Neben der akuten gibt es auch noch eine chronische Verlaufsform. Die akute Pankreatitis beginnt meist plötzlich, mit extremen, gürtelförmigen Oberbauchschmerzen. Je nach Ursache kommen noch andere Symptome hinzu. Die Therapie einer akuten Pankreatitis erfolgt meist in der Klinik, da der Verlauf sehr schwerwiegend sein kann.

Pankreatitis, chronisch

Pankreatitis, chronisch

Bei einer chronischen Pankreatitis ist die Bauchspeicheldrüse (das Pankreas) dauerhaft entzündlich verändert. Neben der chronischen Form gibt es auch noch eine akute Pankreatitis. Die chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse verläuft oft in Schüben. Typisch sind Oberbauchschmerzen, die in Rücken oder Bauch ausstrahlen.

Reizdarm

Reizdarm

Der Begriff Reizdarm ist weit verbreitet. Er beschreibt eine Reihe von Störungen der Verdauung ohne erkennbare Ursache. Mediziner bezeichnen den Reizdarm als Reizdarmsyndrom, Colon irritabile oder Reizkolon. Typische Beschwerden sind Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall sowie Verstopfung.

Typhus

Typhus

Typhus ist eine lebensgefährliche Infektionskrankheit, die durch eine bestimmte Art von Salmonellen, den Salmonella Typhi-Bakterien, übertragen wird. Kennzeichnend für Typhus ist ein Krankheitsverlauf mit stark an- ab- und ansteigendem Fieber, begleitet von grippeähnlichen Symptomen mit Verstopfung und dann folgenden starken Durchfällen.

Übersäuerung

Übersäuerung

Es gibt zwei Arten von Übersäuerung: die im Volksmund so bezeichnete Übersäuerung und die echte, medizinisch relevante Übersäuerung – die sogenannte Azidose. Diese beiden Formen unterscheiden sich sehr voneinander. Bei der landläufigen Übersäuerung soll lediglich eine überhöhte Säurebelastung des Körpers das Problem darstellen.

Verstopfung

Verstopfung

Verstopfung macht bewusst, wie angenehm es ist, wenn es geht. Eine geregelte Verdauung gehört für die meisten Menschen glücklicherweise zum Alltag. Von Verstopfung oder Obstipation sprechen Mediziner bei weniger als 3 Mal Stuhlgang in der Woche. Hält dieser Zustand über Wochen an, ist von chronischer Verstopfung die Rede. Verstopfung geht mit einer Vielzahl von Symptomen einher.

Zwölffingerdarmgeschwür

Zwölffingerdarmgeschwür

Zwölffingerdarmgeschwüre sind 4 Mal häufiger als Magengeschwüre, aber in der Öffentlichkeit als Erkrankung des Magen-Darm-Bereichs kaum geläufig. Tatsächlich unterscheiden sich die beiden Erkrankungen bei den spürbaren Symptomen kaum. Beim Magengeschwür gehen Schmerzen, Erbrechen oder Übelkeit direkt vom Magen aus. Beim Zwölffingerdarmgeschwür ist der unmittelbar an den Magen grenzende Darmabschnitt betroffen.

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