Morbus Dupuytren

Gutartige Veränderungen am Bindegewebe der Handinnenfläche, die zu einer eingeschränkten Streckfähigkeit an den Fingern führen, bezeichnen Mediziner als Morbus Dupuytren oder dupuytrensche Kontraktur. Bei Morbus Dupuytren bilden sich Knoten und verdickte Stränge im Bindegewebe der Hand. Das führt dazu, dass das Gewebe sich immer weiter zusammenzieht und schließlich sogar die Finger in eine gebeugte Haltung zwingt. In Deutschland sind Schätzungen zufolge etwa 1,9 Millionen Menschen von Morbus Dupuytren betroffen. Die Erkrankung ist durch Bestrahlung und – in schweren Fällen – Operationen mit gutem Erfolg zu behandeln.

Symptome

Morbus Dupuytren
  • am häufigsten eingeschränkte Beweglichkeit an Ring- und Kleinfinger auf
  • eingeschränkte Streckfähigkeit der Hand
  • selten Durchblutungsstörungen und Missempfindungen an der Hand

Ursachen

  • nicht geklärt
  • erbliche Veranlagung vermutet
  • Häufung bei Diabetikern, Leber-Kranken und bei übermäßigem Alkoholkonsum

Behandlung

  • Bestrahlung mit Röntgenstrahlen
  • in schweren Fällen Operation
  • Physiotherapie zur Nachsorge nach OP

Wann sollten Sie zum Arzt?

In jedem Fall bei eingeschränkter Beweglichkeit von Fingern oder Händen.

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