Müdigkeit

Müdigkeit – wer kennt sie nicht? Wir sind immer mal wieder nicht ausgeschlafen. Das ist ganz normal und mit ein paar Stunden Schlaf behoben. Anhaltende Müdigkeit aber und andauernde Erschöpfung können auf Krankheiten hinweisen. Dabei muss es sich nicht immer gleich um einen Burnout handeln. Viele Erkrankungen beginnen mit einem schleichenden Verlust an Leistungsfähigkeit, die sich als Müdigkeit und Erschöpfung bemerkbar machen. Wenn Sie ohne nachvollziehbare oder harmlose Erklärung immer wieder Müdigkeit erleben, sollten Sie damit zum Arzt gehen.

Symptome

Müdigkeit
  • gähnen, schläfrig sein
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • brennende Augen, Augenflimmern und Schwarzwerden vor den Augen
  • Ohrensausen
  • Schweißausbrüche und/oder kalte Hände
  • Stimmungsschwankungen

Ursachen

  • Schlafstörungen
  • schwere Erkrankungen oder Operationen
  • Eisenmangel oder Jodmangel
  • niedriger Blutdruck
  • Stress
  • Burn-out-Syndrom durch permanente Überbelastung
  • Schichtarbeit mit häufigen Wechselschichten und Nachtdienst
  • psychovegetative Beschwerden wie depressive Verstimmungen, Angststörungen und Nervosität
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Medikamente (Nebenwirkungen und Missbrauch)

Behandlung

  • geeignete Therapie abhängig von der Ursache
  • nur unter engmaschiger Kontrolle Schlaf- und Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine

Selbsthilfe

  • ausgewogene, vollwertige Ernährung, nicht nach 18 Uhr essen
  • Sport und Bewegung
  • nicht rauchen
  • wenig Alkohol
  • ausreichend Schlaf
  • sinnvoller Wechsel zwischen Belastung und Entspannung

Wann sollten Sie zum Arzt?

  • bei anhaltender Müdigkeit ohne leicht nachvollziehbare Begründung
  • wenn Sie sich krank fühlen
  • bei begleitenden Lymphknotenschwellungen, Schmerzen, Fieber, Schwindel und ungewollten Gewichtsveränderungen

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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