Oberschenkelhalsbruch

Vor einem Oberschenkelhalsbruch fürchten sich vor allem ältere Menschen. Und das nicht ohne Grund: Oberschenkelhalsbrüche zählen zu den häufigsten Knochenbrüchen in Deutschland. Jährlich weist die Statistik mehr als 100.000 Schenkelhalsbrüche – so die korrekte medizinische Bezeichnung des Oberschenkelhalsbruches – aus. Bei dieser Fraktur ist häufig die gesamte Hüftregion in Mitleidenschaft gezogen und nicht selten – gerade bei älteren Menschen – wird ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Das erfordert in der Regel einen langwierigen Rehabilitationsprozess, der den Patienten Einiges abverlangt.

Symptome

Oberschenkelhalsbruch
  • akut einsetzender, heftiger Schmerz im Bereich der betroffenen Hüfte
  • stark eingeschränkte Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit
  • Verkürzung und Verdrehung des betroffenen Beines
  • Blutergüsse oder Schwellungen

Ursachen

  • geringe Knochendichte wegen hohen Alters oder Knochenschwund (Osteoporose)
  • Stürze oder Unfälle
  • Tumorerkrankungen, die den Knochen schwächen

Behandlung

  • stabile Brüche mit Schmerzmitteln und Krankengymnastik
  • alle anderen Brüche werden operativ versorgt
  • vor allem bei älteren Menschen Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks
  • Nachsorge mit Krankengymnastik, im Bedarfsfall Reha-Kuren in speziellen Zentren

Vorbeugung

  • gesunde, abwechslungsreiche Ernährung und Bewegung, um die Knochendichte zu erhalten
  • Osteoporose-Vorbeugung
  • Sturzgefahr mindern durch geeignete Maßnahmen

Wann sollten Sie zum Arzt?

bei plötzlich einsetzenden Schmerzen in der Hüftregion, insbesondere nach Stürzen, ggf. Notarzt verständigen

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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