Osteoporose

Osteoporose oder Knochenschwund ist die Bezeichnung für den alterungsbedingten Verlust an Knochenmasse. Dieser setzt – über viele Jahre kaum wahrnehmbar – schon ab dem 35. Lebensjahr ein. Zunächst ohne Folgen. Ab dem 70. Lebensjahr etwa mehren sich dann häufig Knochenbrüche und Knochenverformungen. Eine der bekanntesten Folgen der fortgeschrittenen Osteoporose ist der sogenannte Witwenbuckel. Die Vorbeugung von Osteoporose durch eine abwechslungsreiche Ernährung und Bewegung an der frischen Luft sollte nach Möglichkeit spätestens im Alter von ca. 35 Jahren beginnen; im Idealfall – vor allem bei Mädchen – schon im Kindesalter.

Symptome

Osteoporose
  • vermehrte Häufigkeit von Knochenbrüchen
  • Wirbelverformungen und –brüche
  • Rückenschmerzen
  • Witwenbuckel

Ursachen

  • alterungsbedingt
  • bei Frauen gefördert durch hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren
  • hormonell bedingte Erkrankungen
  • Nieren-, Leber- und Darm-Erkrankungen
  • Drogenmissbrauch
  • Bewegungsmangel

Behandlung

  • medikamentöse Therapie mit Fluoriden, Calcium- und/oder Vitamin D-Präparaten zur Knochenbildung
  • Schmerzmittel wie Ibuprofen und Diclofenac
  • Biphosphonate und Calcitonin, um den Knochenabbau zu verlangsamen

Selbsthilfe und Vorbeugung

  • frische abwechslungsreiche Ernährung mit Milch und Milchprodukten
  • ausreichend Sonnenlicht
  • tägliche Bewegung
  • evtl. Calciumpräparate, vorzugsweise aus der Apotheke.
  • Übergewicht abbauen
  • nicht rauchen und trinken
  • ggf. Hormonersatztherapie in den Wechseljahren

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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