Zysten

Als Zyste wird ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Gewebe bezeichnet, der von Haut ummantelt (abgekapselt) ist. Eine Zyste kann auch aus mehreren, getrennten Hohlräumen bestehen. Zysten können nahezu überall im Körper vorkommen und sich an fast allen Geweben und Organen bilden. Je nach Größe und Lage verursachen Zysten unterschiedliche Symptome: von leichtem Druck bis zu neurologischen Ausfällen. Ob und wie eine Zyste behandelt wird, entscheidet der Arzt individuell.

Symptome

  • Druckschmerz bei innen liegenden Zysten, nach außen gerichtete Beulen bei Hautzysten
  • Sprach-, Geh- und Sehstörungen bei Gehirnzysten
  • Spannungsschmerz im Gelenk bei Gelenkzysten
  • Blut im Urin bei Nierenzysten
  • Zwischenblutungen, Dauerblutungen und Unterleibschmerzen bei Schokoladen- oder Eierstockzysten

Ursachen

  • Entzündung am betreffenden Organ, Gelenk oder Gewebe
  • Hormonstörungen und Stoffwechselerkrankungen
  • parasitäre Erkrankungen
  • Zysten können auch anlagebedingt bzw. angeboren vorhanden sein

Behandlung

  • medikamentöse Therapie mit entzündungshemmenden Wirkstoffen, kortisonhaltigen Präparaten, Hyaluronsäure oder Hormonen
  • Punktion oder operative Entfernung der Zyste
  • Manche Zysten werden auch belassen und regelmäßig kontrolliert

Vorbeugung

  • regelmäßige Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen
  • Zähne beim Zahnarzt regelmäßig untersuchen lassen
  • gesunde, körperlich aktive Lebensweise um Übergewicht vorzubeugen

Wann sollten Sie zum Arzt?

  • bei tastbaren Knoten oder Knubbeln, vor allem an Brüsten, am Hoden oder im Kiefer
  • bei Blut- oder Sekretabgang aus Körperöffnungen
  • bei neurologischen Störungen

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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