Mutter/Vater-Kind-Kur

Mutter/Vater-Kind-Kuren sind eine spezielle Form der Kur für Eltern und ihre Kinder. Früher war diese Form der Kur nur den Müttern vorbehalten, aber seit 2002 haben auch Väter die Möglichkeit gemeinsam mit ihrem Kind zu kuren.

Vater-Kind

Das Angebot richtet sich an kranke oder überlastete Eltern. Unter besonderen Gründen ist es notwendig, dass Kinder ihre Eltern in die Kur begleiten. Das Kind kann ebenfalls behandlungsbedürftig sein und kann dann entsprechend seiner Indikation mitbehandelt werden. Wenn zu befürchten ist, dass das Kind unter der Trennung von der Mutter leidet. Bei alleinerziehenden Vätern oder Müttern wenn eine belastende Mutter-(Vater)-Kind-Beziehung verbessert werden soll oder wenn das Kind während der Kur nicht anderweitig betreut werden kann. Die Mitaufnahme des Kindes darf den Erfolg der Kur der Eltern nicht gefährden. Mitaufgenommen werden in der Regel Kinder bis 12 Jahre, in seltenen Fällen Kinder bis 14 Jahren. Für behinderte Kinder gibt es keine Altersgrenzen.

In den Kliniken wird für die Kinder gesorgt, sie werden den Tag über betreut und bei Bedarf auch unterrichtet. Die Eltern haben so genügend Zeit, um sich zu erholen und zu genesen. Trotzdem müssen sie während der Kur nicht auf den Kontakt zu den Kindern verzichten. Bei einer Mutter/Vater-Kind-Kur sind immer die Eltern, also Vater oder Mutter, der Patient, nur selten auch das Kind.

Bei einer Kind-Mutter/Vater-Kur ist hingegen immer das Kind der Patient und die Eltern sind nur die Begleitung.

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

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