Dr. Becker Klinik Möhnesee lässt Patienten/innen mit ihrer Trauer nicht allein

Die Dr. Becker Klinik Möhnesee bietet ihren Patienten/innen ein eigens entwickeltes Therapieangebot zur Trauerbewältigung – und schafft damit ein wichtiges Angebot in der psychosomatischen Reha.

Trauer stellt für jede/n Betroffene/n eine große Belastung dar. Mit einem neuen Angebot zur Trauerbewältigung bietet die Dr. Becker Klinik Möhnesee ihren psychosomatischen Patienten/innen die Möglichkeit, sich bewusst mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen.

Insgesamt sechs Mal nehmen die betroffenen Patienten/innen während ihres Klinikaufenthaltes dazu an Gruppentreffen teil. Da es sich um eine geschlossene Gruppe handelt, bleibt der Personenkreis in den Therapiesitzungen gleich. Das schafft Zeit und Raum, Vertrauen aufzubauen und sich immer weiter zu öffnen. Dabei thematisiert jede Sitzung einen anderen Schwerpunkt, beispielsweise die „Wirklichkeit des Todes“ oder die „neue Nähe“.

Gefühle verarbeiten, Trauer bewältigen
Die Trauergruppe wurde im Mai 2017 von Psychologen/innen der Rehaklinik eingerichtet. Grund dafür war die steigende Nachfrage nach Angeboten zur Trauerbewältigung: „Bislang bot unser psychosomatisches Therapieangebot keine Möglichkeit, Trauer gezielt zu thematisieren. Für viele unserer Patienten ist Trauerbewältigung aber ein großes Thema“, sagt Esther Luerweg, Abteilungsleiterin Psychologie der Klinik Möhnesee. „Eine Trauergruppe war also logische Konsequenz – und eine sehr gute Entscheidung. Betroffene Patienten haben jetzt die Möglichkeit zum ungefilterten Umgang mit der eigenen Trauer und können ihre Gefühle besser verarbeiten. Das stabilisiert trauernde Patienten insgesamt und hilft ihnen dabei, ihr Rehaziel zu erreichen.“

Drüggelter Kapelle als Ort der Ruhe und Besinnung

Typischerweise verlässt die Gruppe in einer der Sitzungen auch den Therapieraum und unternimmt eine Wanderung zur nahegelegenen Drüggelter Kapelle. „In der Vergangenheit haben die Teilnehmer die Begegnung mit diesem spirituellen Ort genutzt, um beispielsweise persönliche Rituale zu etablieren oder in der Stille der Kapelle einen tröstenden Moment zu finden, der für sie eine Art Abschluss und Neuanfang bedeutet hat“, sagt Esther Luerweg – und freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen zum neuen Angebot. „Viele Patienten sagen, dass sie nach der Teilnahme an der Gruppe bewusster und reflektierter mit ihrer Trauer umgehen konnten.“ Dabei habe ihnen die Mischung aus offenen und ehrlichen Gesprächen in der Gruppe sowie professioneller Betreuung durch die Therapeuten/innen besonders geholfen.

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 24.10.2018

Quelle:

Dr. Becker Klinikgruppe

  • Auf Whatsapp teilenTeilen
  • Auf Facebook teilen Teilen
  • Auf Twitter teilenTeilen
  • Auf Google+ teilenTeilen
  • MerkenMerken
  • DruckenDrucken
  • SendenSenden