Für die Hoffnung auf Haiti

Johannesbad Gruppe spendet 2.500 Euro für Krankenhaus im Inselstaat – Oberarzt Dr. Michael Scholten hat vor Ort Maßnahmen für die Hygiene umgesetzt

Spender mit Desinfektionsmittel sind in deutschen Krankenhäusern überall zu finden. Nicht so auf Haiti. Hier wäscht sich das Personal im Krankenhaus Hopital Espoir die Hände mit Seife; OP-Wäsche wird von Hand gereinigt, da es keine Waschmaschine gibt; auf der Frühgeborenenstation gibt es keine Hygieneschleuse, die Keime von den Babys fernhalten könnte. Dr. Michael Scholten, Oberarzt in der Johannesbad Fachklinik Saarschleife, hat bei seinem Einsatz für die Hilfsorganisation Humedica im Januar 2018 begonnen, die grundlegende Hygiene vor Ort zu verbessern. Jetzt unterstützt die Johannesbad Gruppe das Projekt neben der personellen Hilfe auch finanziell: Bernd Witte, Klinikleiter der Johannesbad Fachklinik, Gesundheits- und Rehazentrum Saarschleife, übergab im Beisein von Orscholz‘ Bürgermeister Daniel Kiefer eine Spende von 2.500 Euro an Dr. Michael Scholten als Vertreter für Humedica.

Fitness für die Hygiene

„Mit diesem Beitrag unterstützen wir das Krankenhaus auf Haiti direkt, damit sie weiter in die Hygienestandards investieren“, sagte Bernd Witte. Michael Scholten betont: „Auch an anderen Stellen haben wir bereits Ressourcen gehoben: Zum Beispiel indem wir Materialien fürs Krankenhaus in günstigeren Packungsgrößen bestellt haben – das kann bis zu 70 Prozent Ersparnis bringen.“

Die Mitarbeiter der Johannesbad Gruppe konnten nach dem Etappenlauf des Konzerns 2016 die Fitness-Tracker, die ihre Schritte gezählt hatten, für je zehn Euro kaufen. So fließt diese Summe jetzt  direkt nach Haiti, damit das Krankenhaus im gebeutelten Inselstaat Hoffnung bringt.

Für die Hoffnung auf Haiti

Klinikleiter Bernd Witte übergab Dr. Michael Scholten die Spende im Beisein von Orscholz‘ Bürgermeister Daniel Kiefer (v.r.).

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 03.09.2018

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